Fördern Billigflieger den Sextourismus?

Ich muss mich doch sehr über eine Überschrift in der Online-Ausgabe der "Bild" wundern. Hier lesen wir: Billigfluglinien mitschuldig am Sex-Tourismus – und zwar ohne Fragezeichen. Die Meinung, die hier zum Ausdruck kommt, ist nicht die der Redaktion, sondern offensichtlich die Ansicht von Max-Peter Ratzel aus, Chef der europäischen Polizeibehörde "Europol":

"Die Reduzierung der Flugticketpreise und zugleich die strengere Gesetzgebung in den westlichen Ländern tragen zur wachsenden Zahl von Sextouristen bei." Diese könnten selbst ferne Reiseziele für wenig Geld erreichen, "um schließlich Kinder sexuell zu missbrauchen".

Ich frage mich nur, inwieweit man diesen Zusammenhang herstellen kann, ohne polemisch zu werden. Denn der Prozentsatz der Kinderschänder unter den Billigflug-KundInnen dürfe verschwindend gering sein. Darüberhinaus ist es doch zu begrüßen, dass die Gesetze innerhalb der europäischen Länder verschärft wurden.

Insofern wird hier ein pauschaler Zusammenhang hergestellt, der sich mir nicht so recht erschließt. Vielleicht kann mir da ja jemand weiterhelfen …

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Eine Antwort auf Fördern Billigflieger den Sextourismus?

  1. Olaf sagt:

    Da wird alles über einen Kamm geschert – Billigflug = leicht hinkommen = also auch einfach Sextourismus.
    Genausogut könnte man sagen: höherer Löhne sind am Sextourismus gut, denn wer nich genug verdient um überhaupt in ein Flugzeug zu steigen kann auch keinen Sextourismus machen

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