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ITB: Diskussion zu Meta-Suchmaschinen
abgelegt im Archiv kinkaa-News von wolfgang am 09.03.07
ITB: Diskussion zu Meta-Suchmaschinen

Zu sehr früher Zeit (9.00 Uhr) startete heute der 2. Tag des Events PhoCusWright@ITB. Die Messehallen lagen zu dieser Zeit noch verlassen da und auch relativ wenige Besucher fanden so früh den Weg zu der Session "Next Generation Meta-Search". Für die Teilnehmer im Podium war es wohl ein Dejavue-Erlebnis, denn die gleiche Veranstaltung mit denselben Referenten hatte schon gestern stattgefunden.

Paul English, Gründer von www.kayak.com, hielt auch heute wieder die Einführung. Die Meta-Reisesuchmaschine rangiert in den USA mittlerweile auf Platz 13 bei den bestbesuchtesten Websites. Seine Hauptthese: "Meta-Suchmaschinen gewinnen in der Reisebranche immer mehr an Bedeutung". Denn sie liefern den Usern einen umfassenden und neutralen Überblick über die Angebote.

Der Kayak-CEO nannte aber auch die Schwächen heutiger Meta-Suchmaschinen. So die nahtlose Übergabe der Daten von der Suchmaschine zu der eigentlichen Travel-Site. Oder ob es die Meta-Searchengines schaffen, "nur für die Suche" eine eigene loyale Kundenbasis aufzubauen?

In der anschließenden Diskussion wurde English von den aufstrebenden Konkurrenten SideStep Inc., dohop Ltd., SkyScanner Ltd. und kinkaa kritisch befragt. Es ging z.B. um Konversionsraten (was natürlich die Anbieter interessiert) und um Reiseportale, die noch Probleme mit der Existenz von Meta-Search-Engines haben. Torsten Jacobi, kinkaa-CEO, nutzte die Gelegenheit, kinkaa vorzustellen und seine Sicht über die "neue Industrie Metasearch" vorzutragen: "Die Zuwachsraten bei den Online-Buchungen in Europa sind enorm, so dass es einen großen Bedarf an einer komfortablen Suchmöglichkeit gibt".

Eine Frage aus dem Publikum ging in Richtung Farecast als "next generation search engine". Diese Plattform zeigt bei den Treffern die Preise für Flugverbindungen an und gibt zusätzlich Informationen dazu, ob der Preis in den nächsten Tagen fallen oder steigen wird. "Das ist ein interessantes Feature, aber kein Business-Modell", meinte Torsten Jacobi.

"Jede Menge gute Kontakte zu interessanten Leuten aus der Branche und das verstärkte Gefühl, dass wir mit kinkaa auf einem sehr guten Weg sind", zieht Geschäftsführer Claus Weber ein Fazit der Veranstaltung. Meta-Search sei in der Reisebranche ein heißes Thema, das habe die Veranstaltung gezeigt. Und auch sonst hat sich die ITB-Teilnahme für kinkaa gelohnt: Kontakte zu bestehenden Partnern konnten vertieft und neue Kooperationen wurden auf den Weg gebracht.



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