Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen. Getreu dieses Mottos bieten zahlreiche Fluggesellschaften seit einiger Zeit die Möglichkeit, "klimaneutral" zu fliegen und einen kleinen Obolus an Non-Profit-Organisationen zu zahlen.
Nun findet sich eine Pressemitteilung, aus der hervorgeht, dass die meisten Airlines jede Menge wissenschaftlicher Fakten aus ihrer Berechnung heraushalten und somit ein viel zu positives Bild der wirklichen Umweltbilanz des Fliegens malen:
In der unrichtigen Berechnung wird der so genannte Radiation Force Index (RFI-Faktor) ausgespart. Dieser Multiplikator, der den erhöhten Emissionsausstoß in höheren Flughöhen ausdrückt, gilt laut IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) aber als wissenschaftlich erwiesen und wurde auch im IPCC-Report von 2007 angeführt.
So sollten Fluggäste in Erwägung ziehen, ihre Kompensationszahlung ein wenig zu erhöhen oder aber direkt mit der Organisation Atmosfair in Kontakt treten. Denn nur so lässt sich sorgenfrei und mit gutem Gewissen von A nach B fliegen. Sofern man denn darauf Wert legt.

