
Die Lufthansa reagiert auf die zunehmende Kritik am Schadstoffausstoß im Luftverkehr und will ihren Passagieren noch in diesem Jahr eine freiwillige Klimaschutzabgabe anbieten. Der Zuschlag ist als Ausgleich für den Kohlendioxid-Ausstoß der Flugzeuge gedacht.
"Die Einnahmen sollten in Umweltprojekte fließen", betonte ein Airline-Sprecher. Die Lufthansa prüfe derzeit, mit welchen Projekten oder Initiativen man zusammenarbeiten werde. "Wir wollen natürlich sicherstellen, dass das Geld gut angelegt ist", sagte der Sprecher. Welche konkrete Geldsumme die Lufthansa den Passagieren für einzelne Strecke empfehlen werde, stehe noch nicht fest. Bei dem Aufpreis von 68 Euro, wie er in einem morgen erscheinenden Spiegel-Bericht erwähnt wird, handele es sich um eine Beispielrechnung.
Schon seit 2004 bietet die Umweltorganisation Atmosfair in Deutschland eine freiwillige Klimaschutzabgabe für Flugreisende an. Der mit Hilfe eines Emissionsrechners je nach Flugstrecke ermittelte Kohlendioxid-Aufpreis fließt in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte in Entwicklungsländern. "Dieser Rechner geht etwa bei einem Hin- und Rückflug zwischen Frankfurt und New York von 4020 Kilogramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Passagier aus und ermittelt dafür eine Klimaschutzabgabe von 81 Euro. Für einen Urlaubsflug Hamburg-Mallorca und zurück wäre demzufolge ein Klimaschutzzuschlag von 18 Euro fällig", schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Weitere Infos dazu im Weblog mangoomangoo.de.

Find ich echt gut, dass die Lufthansa sich so um ihre Kunden kümmert..Kennt man sonst meistens nicht so von den Betrieben..
Ja jetzt muss aber auch mal gehandelt werden, nicht immernur große töne spucken !!
Die sollten lieber mal was tun und nicht immer darüber reden..