Opodo soll verkauft werden

Opodo soll verkauft werden

Der Betreiber der Reiseplattform Opodo plant den Verkauf. Der Wert des Unternehmens, dass zu dem spanischen Technologiekonzern Amadeus gehört, wird auf über 150 Millionen Euro taxiert. Das berichtet die britische Tageszeitung "The Independent" aus unternehmensnahen Kreisen. Hinter Amadeus stehen die Investment-Konzerne BC Partners und Cinven.

Gegenwärtig wird laut dem Blatt die Führungsebene restrukturiert. Danach sollen die neuen Landestöchter des Unternehmens mit Hauptsitz in London direkte Kontrolle über ihren jeweiligen Geschäftsbetrieb erhalten. Eine Anzahl von Managern verlassen die Ticket-Plattform "im gegenseitigen Einvernehmen", heißt es weiter.

Opodo wurde im Jahr 2001 von den Fluggesellschaften BA, Aer Lingus und anderen begründet. In 2004 hatten sich die Finanzinvestoren für 65 Millionen Euro einen 55prozentigen Anteil gesichert. Seither ist der Wert der Beteiligung gestiegen, und die Branche macht eine Konsolidierung durch: Travelocity übernahm den Konkurrenten Lastminute.com für 875 Millionen Euro, und der US-Konzern Cendant legte 312 Millionen Euro für eBookers hin.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Opodo soll verkauft werden

  1. adviser sagt:

    Eine weitere Empfehlung von mir wäre: http://www.InvestEU.de

Hinterlasse eine Antwort