Suchmaschinenoptimierung auf der ITB

Suchmaschinen sind komplexe Gebilde, aber eigentlich einfach zu bedienen. Für über 90 Prozent aller Internet-Nutzer sind Google, Yahoo, MSN oder Ask Tor "Pfadfinder" für das World Wide Web. "Sie sind wie Schweizer Taschenmesser: Jede Menge Tools und Funktionen für alle Fälle", sagte Suchmaschinenmarketing-Guru Danny Sullivan, Editor in Chief bei Search Engine Land in einem Vortrag auf der ITB in Berlin im Rahmen der Veranstaltung PhoCusWright@ITB.

Und sie seien gleichermaßen einfach wie intelligent, da Suchmaschinen heute automatische Web-Durchforstungs-Programme (Crawler und Link-Analyzer) mit persönlichen Qualitätskontrollen, Vorauswahlen und selbstbestimmten Mehrwert-Services verbinden, um ihren Nutzern bessere Ergebnisse schneller und sicherer verfügbar zu machen als die konkurrierenden Websearcher. "So gibt es mehrere Möglichkeiten, in Suchmaschinen-Listings gute Ergebnisse zu erzielen, die konsequent genutzt werden sollten – insbesondere in hoch kompetitiven Märkten wie der Reiseindustrie", meinte der Experte.

Suchmaschinen seien wie Radios: Sie verstehen vor allem Text, aber keine Bilder, Java-Scripts oder Flash-Animationen. Daher ist es zentral, schlüsselwort-orientiert zu schreiben. Das heißt, Suchwortstatistiken zu analysieren, um zu erfahren, mit welchen Stichworten Surfer nach Produkten und Anbietern suchen, die mit dem eigenen Unternehmen vergleichbar sind. Hier können überraschende Ergebnisse zu Tage treten. Es heißt überdies, selbst Topics zu definieren, für die das Unternehmen zum präferierten Anbieter werden will. Und es heißt, diese Schlüsselwörter in die Titel-Tags der jeweiligen Seiten sowie in die Fließtexte mit entsprechender Häufung zu integrieren.

"Textreiche Seiten sind für Suchmaschinen optimal", sagte Danny Sullivan. "Wer Schuhe verkaufen will, sollte auch das Wort Schuhe erwähnen – und nicht von Fußbekleidung reden." Dabei sei es angeraten, ein Schlüsselwort durchaus mit vielen anderen Erweiterungen zu kombinieren, um eine gute Abdeckung der Suchwortvariationen zu erreichen und die Seite nicht langweilig zu machen.

Ein zweiter Erfolgsfaktor ist die Verlinkung mit verwandten, größeren Anbietern. Neben der Suchwort-Analyse prüfen Suchmaschinen nämlich auch, wie aktuell oder relevant der Inhalt der Seite tatsächlich ist. Als Indikator dient die Zahl der Links und die Art der Seiten, die auf die eigene Page deuten. Auch dabei gilt es, auf eine schlüsselwort-orientierte Benennung der Links zu achten: "Ein Link ist ein Fingerzeig, der auf eine Seite deutet und dabei eine Botschaft vermittelt, und die ist günstigerweise aufmerksamkeitsstark und positiv", meinte Sullivan. Zum Beispiel: "Die besten Stadttouren in Hamburg" oder "Der günstigste Limo-Service der Welt".

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Eine Antwort auf Suchmaschinenoptimierung auf der ITB

  1. Micha sagt:

    Ganz nicht so verkehrt dieser Artikel zur Suchmaschinenoptimierung.

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