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Web-Reisen
von wolfgang am 22.04.07

Acht von zehn befragte Firmenchefs wollen künftig mit Web 2.0-Anwendungen Geschäfte machen. 79 Prozent gaben an, dass sie die Nutzung des Internets zur Kollaboration und zum Teilen von Informationen als Gelegenheit zur Umsatz- und Gewinnsteigerung betrachten würden.
Nur ein Prozent der Top-Manager sieht Trends wie Bloggen, Wikipedia, YouTube und andere Formen der Zusammenarbeit von Internet-Benutzern als Bedrohung an. 25 Prozent, also jedes vierte Unternehmen, laden die Verbraucher bereits ein, zur Erklärung, Unterstützung, Bewerbung oder Erweiterung seiner Produkte beizutragen. Ein weiteres Drittel steckt diesbezüglich schon in den Planungen für die nächsten zwei Jahre. Und weitere 47 Prozent sind bereits dabei oder planen bis 2009, die Kunden konkret in die Produkt-Gestaltung einzubeziehen. 65 Prozent der Firmen haben bereits Blogs oder Wikis eingerichtet oder in Planung zum Wissensaustausch inner- und außerhalb des Unternehmens.
Generell gaben 68 Prozent der befragten Manager an, dass Web 2.0 in der nächsten Zukunft wohl die größten Veränderungen in der Kundenbeziehung bewirken werde und rund die Hälfte sieht die neuen Internet-Anwendungen auch als den entscheidenden Faktor in der Zusammenarbeit der Mitarbeiter untereinander und mit der Unternehmensführung an. Eher skeptischer sind tendenziell noch die Finanzchefs und das mittlere Management.
Was man unter Web 2.0 versteht, ist allerdings noch nicht ganz klar: Immerhin jeder dritte Manager hält auch E-Mail noch für ein Tool aus der neuen Internet-Welt.
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Wong
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